Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

Welche Kältemittelleitung

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tiku
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Welche Kältemittelleitung

Beitrag von tiku » 03.12.2019, 13:22

Hallo zusammen,
hab nochmal ne Frage wenn ich die KML fest installiere soll diese natürlich auch zukunftssicher sein, d.h. wenn es in 10 oder 15 Jahren CO2 Slitklimas gibt will ich nicht wieder die Wand aufreisen müssen.
Ist aus eurer Sicht dafür das metrische Kuferrohr 6 und 10mm mit 1,0mm Wandung aussreichend. Hab mal gehört das die CO2 Klima in der S Klasse 135 bar Betriebsdruck hat. Das wird dann wohl bei ner normalen Slit auch nicht anders sein.
Oder hab ich gerde Hirngespinste🤪🤪

martin_w
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Re: Welche Kältemittelleitung

Beitrag von martin_w » 03.12.2019, 14:25

Vergiß es.

Eine Leitung die für beides verwendbar ist, wäre sehr teuer und auch schwer erhältlich, weil nicht üblich. Hydraulikleitungen könnten ev. geeigent sein. Durchmesser wie für heutige Klimas nötig und Druckfestigkeit für CO2.

CO2 hat bei 20° schon 57,3 bar Dampfdruck. Eine CO2 Kälteanlage hat im transkritischen Betrieb, also zB Klima bei >31° Kondensationstemperatur dann auch Drücke >74 bar Ein Dampfdruck lässt sich hier gar nicht mehr definieren. Das überkritische Fluid muß durch Entspannung unter 31° abgekühlt werden, um überhaupt zur Flüssigkeit kondensieren zu können. Da sind wirklich >100bar zu erwarten. Dafür dürfen die Leitungen dünner sein.

Eine normale R410a (oder R32) Klima hat einen maximal zulässigen Hochdruck von 42bar, das entspricht aber Kondensationstemperaturen von geschätzt 60°C
Auch wenn der Berstdruck von üblichen (sanitär) Kupferleitungen angeblich laut einigen Versuchen in der Gegend von 200bar liegen soll, ist das sicher nicht genug Reserve für eine CO2 Anlage.
Aufgrund dieser gravierenden technischen Unterschiede bin ich mir aber sicher, daß es auch noch in 10-15 Jahren Geräte mit KM mit niedrigerer Drucklage geben wird, und wenn man Propan + zusätzlichem Gasmelder verwendet. Mit dem R32 werden wir eh langsam an brennbare KM gewöhnt. :-)
Mit dem Unterschied, daß die Verbrennungsprodukte von Propan relativ harmlos sind, man kennt sie vom Campingkocher oder Gasherd, während jene von R32 hochgiftig sind (Flußsäure und andere "nette" Fluorverbindungen), auch wenn letzters etwas schwerer entflammbar ist.

dex
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Re: Welche Kältemittelleitung

Beitrag von dex » 04.12.2019, 16:44

nimm Edelstahl und bräkel mit wig , da geht auch Ammoniak.

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