Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Panamann
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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von Panamann » 08.10.2019, 13:51

So, update. Kunde ist von selbst vom Batteriepuffer weg, es wird ein Notstromaggregat. Danke für eure interessanten Infos und Meinungen.
@gnampf: die 9A sind als Anlaufstrom angegeben, maximaler Betriebsstrom ebenfalls 9A.

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von Spezialwidde » 08.10.2019, 13:56

Ich bin wirklich davon überzeugt dass das die richtige Entscheidung war.

gnampf
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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von gnampf » 08.10.2019, 14:58

Wie weit es gesetzliche Vorschriften fuer einen separaten Batterieraum gibt kann ich jetzt nicht sagen, aber bei einer groesseren Menge Bleiakkus ist das auf jeden Fall sinnvoll, gerade wenn sie die meiste Zeit auf Erhaltungsladung laufen. Da ist es normal das ein Bleiakku dann gast, was zum einen schoen brennbarer Wasserstoff ist, zum anderen aber auch gerne etwas der Saeure mitkommt... was dann alles in der Umgebung korrodieren laesst. Deswegen ist es bei PKW mit Akku im Kofferraum immer wichtig das ein ggf. vorhandener Entlueftungsschlauch angeklemmt wird... sonst gammelt das Bodenblech um den Akku durch mit der Zeit.

Panamann:
ok, das ist dann vermutlich eine aehnlich gute Angabe, wie Angaben zur Absicherung bei manchen Geraeten, wo dann 25A fuer eine Anlage mit 1kW Leistungsaufnahme in der deutschen Uebersetzung gefordert werden ;-)

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von Jens Meyer » 08.10.2019, 15:17

Für einen zusätzlichen Batterieraum kann auch Belastbarkeit des Fußbodens sprechen. Bei der Nachrüstung von großen USV-Anlagen reicht die Belastbarkeit von Fußböden häufig nicht aus.

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von sch.marco » 08.10.2019, 20:04

Nobsi hat geschrieben:
07.10.2019, 18:17
sch.marco hat geschrieben:
07.10.2019, 17:20
Sämtliche Server einschließlich AC´s werden über mehrere Batterien gepuffert.
Moin

Wie lange halten eure Batterien, bis der Kapazitätsverlust so groß geworden ist, so das eine sichere Stromversorgung nicht mehr gewährleistet ist?

Gruß
Nobsi
Or du, da bin ich jetzt echt überfragt. Ich kann mich gern mal schlau machen. Allerdings haben die lediglich die Aufgabe, zu puffern, bis der Diesel stabil läuft, also 2 min. Keine Ahnung, vermute aber die halten schon 1-2 Stündchen.
MSZ-SF25VA
MSZ-SF35VA
MXZ-2D42VA + MSZ-SF20VE + MSZ-SF20-VE

Meine MEL´s im Video: https://www.youtube.com/channel/UCkVT_D ... subscriber

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von moby » 12.10.2019, 13:05

gnampf hat geschrieben:
08.10.2019, 14:58
Wie weit es gesetzliche Vorschriften fuer einen separaten Batterieraum gibt kann ich jetzt nicht sagen, aber bei einer groesseren Menge Bleiakkus ist das auf jeden Fall sinnvoll, gerade wenn sie die meiste Zeit auf Erhaltungsladung laufen. Da ist es normal das ein Bleiakku dann gast, was zum einen schoen brennbarer Wasserstoff ist, zum anderen aber auch gerne etwas der Saeure mitkommt... was dann alles in der Umgebung korrodieren laesst.

Deswegen ist es bei PKW mit Akku im Kofferraum immer wichtig das ein ggf. vorhandener Entlueftungsschlauch angeklemmt wird... sonst gammelt das Bodenblech um den Akku durch mit der Zeit.
Bei stationären Batterieanlagen kommt es es nicht zum Gasen, da die Akkus nicht bei der Ladungserhaltung bei der Gasungsspannung gehalten werden, sondern weit darunter. Die Bordnetzspannung bei Autos bewegt sich meist um die Ladeendspannung herum, da die Starterbatterie möglichst schnell möglicht voll geden werden soll. Bei modernen Autos passiert das sogar dynamisch, bei Bremseinsatz wid die Generator auf maximale Spannung erhöht um einen Teil der kinetischen Energie des rollenden Autos in der Battterie zu speichern und für die Nebenaggregate zu verwenden (so wird auch die Sitz- und Heckscheibenheizung sofern eingeschaltet auf maximale Leistung geschaltet, ebenso die Leistung des Klimakompressors samt der Kühlerlüfter um in einer anschließenden roten Ampelphase (Start-/Stop-Betrieb) möglichst lange die Klima oder Sitzheizung abgeschaltet zu lassen.

Allerdimgs ist der Batterieraum bei uns auf der Arbeite (Kreisverwaltung) nachträglich mit nem Klimagerät ausgestattet worden, da durch die Abwärme der USV der Raum so warm wurde, das die Akkus immer austrockneten und ständig Wasser nachgefüllt werden musste. Viel Säure kann da übrigens nicht in der Luft sein, sonst wären die Lamellen/Verdampfer vom Standard-Klimagerät längst weggegammelt (12 Jahre). Ist übrigens keine Ex-Ausführung (auch nicht die Beleuchtung/ sonstige Elektroinstallation) in dem Raum.

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von bennisg » 13.10.2019, 06:17

Bei uns ist ein Batterieraum mit Blei Saure. Alles 12V Blöcke in Reihe, bis man auf 220V Gleichspannung kommt. Ist für eine Notbeleuchtung / Piktogramme Fluchtweg. Die laufen regulär auf 230V Wechselspannung und bei Stromausfall schaltet es um auf (die alten) 220V Gleichspannung. Die Akkus gasen leicht, es gibt extra zwei Belüftungsgitter, die man nicht verschließen kann. Auf den Akkus liegt so eine feine Säureschicht, klebrig nass...

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von Skyrock » 13.10.2019, 14:27

Bei USV-Anlagen sind Bleibatterien OK doch wenn es um Speichern und verbrauchen geht, dann sind Bleibatterien heutzutage völlig veraltet und ungeeignet. Die Bleiakkus mögen es nicht halbleer oder leer oder ungenügende Ladung zu bekommen. Sie altern dann entsprechend schnell.
Den Wärmepumpen macht das Umschalten von Netzstrom auf Batteriestrom nichts aus, denn es gescheit ja innerhalb einem Bruchteil einer Sekunde wo der Wechselrichter schaltet. Ein Licht wird kurz flackern aber eine Wärmepumpe, wo sich der Motor auf Drehzahl befindet kann eine kleine Schwankung des Netzstrom nicht beeindrucken. Wenn jedoch erst ein Notstromaggregat gestartet werden muss, dauert es sicher einige Sekunden. Dies mögen Wärmepumpen gar nicht! Dies hat mit der Schmierung des Kompressors zum tun. Das Schmieröl zirkuliert im Kältekreislauf. Wenn der Kältekreislauf plötzlich gestoppt wird und wieder gestartet wird, dann kann es zu einer Unterversorgung der Schmierung kommen. Die Klimas haben normalerweise eine Schutzschaltung die verhindert, dass der Kompressor nicht gleich wieder anlaufen kann. Das System braucht einige Zeit, bis das Schmieröl sich wieder gesammelt hat. Beim Kühlschrank ist es auch so. Er hat eine Anlaufsperre integriert.
Zum Stromverbrauch ist da auch noch was zu sagen. Die Inverter Wärmepumpen fahren jedes mal beim Start ziemlich hoch und brauchen entsprechend mehr Strom, bis sie sich wieder einpendeln auf durchschnittliche bis niedrige Last.
Wenn eine Wärmepumpe so Quasi immer wieder tacktet, wird die Elektronische Komponente altern. Dies betrifft auch den Motor, wo sich die Kupferwicklung immer wieder ausdehnt.
Da gibt es eine Ostopus IS Wärmepumpe (Ice-Stick) die 30 Jahre laufen soll ohne Verschleiss. Ja, da tacktet der Motor sehr selten. Wenn das Haus kalt ist schaltet der Thermostat den Kompressor ein und erst wieder ab, wenn das Haus entsprechend warm ist. Wie eine Gefriertruhe Quasi nur anders herum.
Kann schon mal sein, dass der Kompressor Tagelang durchläuft.

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von bennisg » 13.10.2019, 14:39

Na, bezüglich Bleiakkus geb ich dir Recht.

Bei dem Neustarten von Kältekreisen muss ich aber widersprechen: Kältekreise haben deshalb eine Wiederanlaufsperre, weil (manche) Verdichter nicht gegen Druck anlaufen können. Sie sind zu schwach dafür (LST).

(Einfache) Kühlschränke haben keine Wiederanlaufsperre. Die laufen sofort wieder an, schaffen es dann aber nicht. Dann löst nach ein paar Sekunden das Klixon aus. Das geht ein paar mal so, bis der Druckausgleich hergestellt ist und der Motor es dann schafft, anzulaufen.

Klimas haben eine Zeitsperre, die haben ja auch ne echte Steuerung drin.

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Re: Batterie-Speisung Klimaanlagen nach Stromausfall

Beitrag von Jens Meyer » 13.10.2019, 15:03

Skyrock hat geschrieben:
13.10.2019, 14:27
Wenn das Haus kalt ist schaltet der Thermostat den Kompressor ein und erst wieder ab, wenn das Haus entsprechend warm ist. Wie eine Gefriertruhe Quasi nur anders herum.
Kann schon mal sein, dass der Kompressor Tagelang durchläuft.
So sollte eigentlich jede sauber ausgelegte Heizung funktionieren.

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