Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Benutzer 772 gelöscht

Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 12.09.2019, 19:28

Hallo Jens!
Jens Meyer hat geschrieben:
12.09.2019, 16:33

Dann kommt man also auf ca. 2200 kWh für 2018. In Deutschland würde man für den Strom über 600 Euro bezahlen.
Ja, das stimmt ,wir haben tolle Strompreise dank unserer Speicherkraftwerke in den Alpen und den Laufkraftwerken an der Donau (alle 20 Km)
und Nebenflüssen. (das letzte Kohlekraftwerk in Österreich hat vor wenigen Wochen geschlossen)
Kohlekraftwerk Dürnrohr: Gerade mal 20 Kilometer von mir entfernt.
https://diepresse.com/home/wirtschaft/e ... eugung-ein

Obwohl ich noch immer nicht beim billigsten gelandet bin. Warte noch immer auf den Smartmeter. Dann habe ich diesen Tarif.
https://www.awattar.com/services/charts/hourly
(der Stundenpreis von Awattar) die gibt es soviel ich weiß, auch bereits bei euch.

Mfg. Eisvogel

Jens Meyer
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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Jens Meyer » 12.09.2019, 20:33

eisvogel hat geschrieben:
12.09.2019, 19:28
Ja, das stimmt ,wir haben tolle Strompreise dank unserer Speicherkraftwerke in den Alpen und den Laufkraftwerken an der Donau (alle 20 Km)
und Nebenflüssen. (das letzte Kohlekraftwerk in Österreich hat vor wenigen Wochen geschlossen)
Kohlekraftwerk Dürnrohr: Gerade mal 20 Kilometer von mir entfernt.
https://diepresse.com/home/wirtschaft/e ... eugung-ein
5,5 Cent / kWh. Das ist ja Wahnsinn. Bei den Preisen hätte ich wahrscheinlich auch eine Wärmepumpe oder würde einfach direkt mit Strom heizen.

Wir zahlen schon über 6 Cent / kWh zur Förderung der erneuerbaren Energien.

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Hydraulikberni
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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Hydraulikberni » 12.09.2019, 20:35

Hallo Zusammen,
das mit den zusätzlichen Verlusten bei Fu-Betrieb eines Drehstrommotors würde ich nicht zu negativ sehen. Bei Direktbetrieb muß ein Drehstrommotor schon mit oberwellenbehafteter und abgeflachter Sunusform klarkommen. Was der Motorisolation eher zuschaffen macht, ist halt der relativ steile Anstieg der PWM-Spannung was aber wiederum die Verluste im Frequenzumrichter senkt. Zwischen Motor und Frequenzumformer kann man entsprechende Filter schalten, dann hat es der Motor leichter. Auch sinkt der Wirkungsgrad des Motors nicht so stark ab, sonst wäre es ja eine Schlupfsteuerung. Namhafte Fu-Hersteller geben Verluste im Fu von etwa 5% an.
Grüße,
Bernhard
Wenn du tot bist, dann weißt du nicht dass du tot bist. Es ist nur schwer für die Anderen. Genauso ist es, wenn du blöd bist.

Benutzer 772 gelöscht

Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 12.09.2019, 20:44

Hallo Jens !
Jens Meyer hat geschrieben:
12.09.2019, 20:33
eisvogel hat geschrieben:
12.09.2019, 19:28
Ja, das stimmt ,wir haben tolle Strompreise dank unserer Speicherkraftwerke in den Alpen und den Laufkraftwerken an der Donau (alle 20 Km)
und Nebenflüssen. (das letzte Kohlekraftwerk in Österreich hat vor wenigen Wochen geschlossen)
Kohlekraftwerk Dürnrohr: Gerade mal 20 Kilometer von mir entfernt.
https://diepresse.com/home/wirtschaft/e ... eugung-ein
5,5 Cent / kWh. Das ist ja Wahnsinn. Bei den Preisen hätte ich wahrscheinlich auch eine Wärmepumpe oder würde einfach direkt mit Strom heizen.

Wir zahlen schon über 6 Cent / kWh zur Förderung der erneuerbaren Energien.
Nun ganz so ist es nicht, das ist nur der reine Energiepreis, da kommen noch Netzentgelte und auch Zählermiete dazu.
Das wäre doch zu schön um wahr zu sein.

Mfg. Eisvogel

Benutzer 772 gelöscht

Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 12.09.2019, 20:49

Hallo Berni
Hydraulikberni hat geschrieben:
12.09.2019, 20:35
Hallo Zusammen,
das mit den zusätzlichen Verlusten bei Fu-Betrieb eines Drehstrommotors würde ich nicht zu negativ sehen. Bei Direktbetrieb muß ein Drehstrommotor schon mit oberwellenbehafteter und abgeflachter Sunusform klarkommen. Was der Motorisolation eher zuschaffen macht, ist halt der relativ steile Anstieg der PWM-Spannung was aber wiederum die Verluste im Frequenzumrichter senkt. Zwischen Motor und Frequenzumformer kann man entsprechende Filter schalten, dann hat es der Motor leichter. Auch sinkt der Wirkungsgrad des Motors nicht so stark ab, sonst wäre es ja eine Schlupfsteuerung. Namhafte Fu-Hersteller geben Verluste im Fu von etwa 5% an.
Grüße,
Bernhard
Hab im Herbst noch ein Bären Projekt vor. (aber erst nach den ersten Nachtfrösten). Der Daikin Rollkolben mit PM Motor samt Danfoss FU der auch PM Motoren abkann sollte doch mal Lebenszeichen von sich geben. Reden tu ich doch schon lange genug davon. Eventuell brauch ich da Hilfe.
Mfg. Eisvogel

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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Jens Meyer » 12.09.2019, 20:56

eisvogel hat geschrieben:
12.09.2019, 20:44
Nun ganz so ist es nicht, das ist nur der reine Energiepreis, da kommen noch Netzentgelte und auch Zählermiete dazu.
Die monatlichen Kosten und die Netzentgelte sind in Deutschland beim Strompreis anzugeben und werden vom jeweiligen Stromanbieter erhoben und an die zuständigen Stellen gezahlt. Es gibt auch Anbieter ohne monatliche Gebühren. Das ist eine Mischkalkulation.

In Deutschland bezahlt man nur einen Anbieter. Dieser rechnet dann mit allen anderen zuständigen Stellen selbstständig ab.

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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Hydraulikberni » 12.09.2019, 20:57

Hallo Herbert,
gerne, wenn ich helfen kann. Würdest Du bitte mal die Gesamtkosten pro kWh bei Euch angeben?
Du hast das ja mitbekommen, die Kleinverbraucher hier bezahlen für die Großverbraucher mit, also alles sozial ausgewogen, grins. :)
Grüße,
Bernhard
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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von kova1902 » 12.09.2019, 21:42

Hydraulikberni hat geschrieben:
12.09.2019, 20:57
also alles sozial ausgewogen, grins. :)
Grüße,
Bernhard
Na der war gut :lol: :lol: :lol:

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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von kova1902 » 12.09.2019, 21:45

Habe mich auch bei Awatar ab Mai 20 angemeldet

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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von kova1902 » 12.09.2019, 21:55

eisvogel hat geschrieben:
12.09.2019, 20:49

Hab im Herbst noch ein Bären Projekt vor. (aber erst nach den ersten Nachtfrösten). Der Daikin Rollkolben mit PM Motor samt Danfoss FU der auch PM Motoren abkann sollte doch mal Lebenszeichen von sich geben.
Mfg. Eisvogel
Herbert nur Mut ,da kann man nur gewinen ,wenn man probiert.
Mach in Ruhe ,wenn du Zeit hast.
mfg kova
PS: hast du Daten vom Verdichter?

Benutzer 772 gelöscht

Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 13.09.2019, 03:14

Hallo@
Hydraulikberni hat geschrieben:
12.09.2019, 20:57
Hallo Herbert,
gerne, wenn ich helfen kann. Würdest Du bitte mal die Gesamtkosten pro kWh bei Euch angeben?
Du hast das ja mitbekommen, die Kleinverbraucher hier bezahlen für die Großverbraucher mit, also alles sozial ausgewogen, grins. :)
Grüße,
Bernhard
Mit dem echtem Gesamtpreis auf den cent genau ist das gar nicht so einfach.
Nun, an den Netzbetreiber bist du gebunden, der hat es gar nicht notwendig mit irgendwelchen Rabatten herumzuschlagen, du
kommst ihn sowieso nicht aus. Der liegt bei ~ 10 cent. Ich habe 2 getrennte Stromrechnungen, einmal der Netzbetreiber, eine weitere vom Energielieferanten.
Hingegen beim Energielieferanten gibt es untereinander regelrechte Rabattschlachten. Ein jeder will dich haben, hingegen will jeder Energielieferant dessen Kunde du bist dich auch weiter als Kunde haben.
Als Kunde wäre es am günstigsten, wenn du jährlich den Energielieferanten wechselt, da die "Willkommensrabatte" am höchsten liegen.
Die kriegst du aber nur für ein Jahr. Das wäre mir aber doch zu mühsam und begnüge mich mit dem jährlichen "Verlängerungsrabatt".
Ich liege irgendwo bei 5-6 cent beim Energiepreis.
Aber wie gesagt, ich warte auf den Smartmeter und Awattar, angemeldet bin ich. Ich könnte sofort den Smartmeter auf mein Verlangen bekommen, jedoch das ist kostenpflichtig. Die kommen sowieso irgendwann von alleine und bauen ihn kostenlos ein.
Beim Smartmeter und Awattar sehe ich den Vorteil, das ich bereits am Vortag weiß, wie der stündliche Strompreis am nächsten Tag liegt, ab 14 Uhr gibt es jeweils die Preise für den nächsten Tag.
Wenn man die Tabelle betrachtet, so erkennt man täglich 2 Spitzen. Einmal Morgens um 8.00. ein weiteres mal gegen Abend so von 18-21 Uhr.
Hier denke ich, das ich in dieser Zeit über den Puffer fahren kann. (Ich weiß, normalerweise strebe ich ein ununterbrochenes laufen der Wärmepumpe an). Interessant sind die Sonntagstarife, hier rasselt der Preis in den Keller.
Das sind aber nur Gedankengänge, wie man diesen Smartmeter samt den Stundenpreis von Awattar zu seinem Nutzen drehen kann.
Man muss sich halt damit beschäftigen und etwas tüfteln, das man sich hier einen Vorteil herausschlägt.
Mfg. Eisvogel

Benutzer 772 gelöscht

Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 13.09.2019, 03:24

Hallo kova1902!
kova1902 hat geschrieben:
12.09.2019, 21:55
eisvogel hat geschrieben:
12.09.2019, 20:49

Hab im Herbst noch ein Bären Projekt vor. (aber erst nach den ersten Nachtfrösten). Der Daikin Rollkolben mit PM Motor samt Danfoss FU der auch PM Motoren abkann sollte doch mal Lebenszeichen von sich geben.
Mfg. Eisvogel
Herbert nur Mut ,da kann man nur gewinen ,wenn man probiert.
Mach in Ruhe ,wenn du Zeit hast.
mfg kova
PS: hast du Daten vom Verdichter?
Klar gibt es Daten:
Daikin Rotary 2YC36BXD ( läuft normalerweise mit R410a, wird aber R1270 werden)
und soll in der Hautec laufen, die ja mit R1270 mit 12 KW Leistung gelaufen ist
(da war ein Hubkolben drinnen wo die Ventilplatte gebrochen ist).
20-90 Hertz
0,65 Liter Öl.
Heizleistung 1,7-8 KW (bei R410a)
Diese Daten konnte ich einstweilen aus dem Netz beziehen.
Man findet kaum was.

mfg. Herbert

kova1902
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Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von kova1902 » 14.09.2019, 09:23

Hallo Herbert
Hab mal nachgedacht. Zuerst würde ich bei R134 bleiben ,wegen TEV .Dann sieht man weiter.
Heizleistung 1,7-8 KW (bei R410a)
Bei 12°C Grundwasser und Tc unter 30°C hast du schon 2,1-10 kW(R410)
Später kann man immer noch Propen versuchen. Wieso kein Propan? COP wäre um paar Punkte höher? Es wäre sowieso Supergau beim Austritt im Keller , ob brennbar oder nicht,oder?
mfg kova

Benutzer 772 gelöscht

Re: Effizienz von Inverter-Wärmepumpen vs An/Aus-Geräten

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 14.09.2019, 09:45

Hallo kova1902!
kova1902 hat geschrieben:
14.09.2019, 09:23
Hab mal nachgedacht. Zuerst würde ich bei R134 bleiben ,wegen TEV .Dann sieht man weiter.
Das kann man gleich vergessen. Für R134a sind die Plattenwärmetauscher der Hautec viel zu klein. Da geht die Rechnung nicht auf.
Das muss schon ein sehr energiereiches Kältemittel sein.
Später kann man immer noch Propen versuchen. Wieso kein Propan? COP wäre um paar Punkte höher? Es wäre sowieso Supergau beim Austritt im Keller , ob brennbar oder nicht,oder?
R290 oder R1270. Da liegt die echte Auswahl bei diesem Projekt. Meine ersten Gedanken lagen logischerweise bei R1270, da die Hautec ja mit
12 KW Leistung damit gelaufen ist. Ca. 80 Prozent der Heizperiode fahre ich 4-4,5 KW Leistung. Nur wenige Tage geht sie mal auf 6 KW.
Da hab ich schon mal die Plattenwärmetauscher um gut 100 Prozent größer. Obendrein nimmt der Enthitzer vorher etwas ab.
Wie gesagt, es kann aber auch R290 mit serienmäßigen TEX2 werden, das wäre wohl eine einfachere Lösung.

Auf den Gau denk ich nicht mal, das muss sicher gebaut sein. Den Niederdruckschalter an der Kippe. Da steigt die Maschine schon beim kleinsten Leck aus. Füllung sollte bei 400 Gramm Originalfüllung bleiben. Möglich wegen dem Enthitzer ein paar Gramm mehr.

Mfg. Herbert

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