Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

martin_w
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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von martin_w » 10.07.2019, 13:09

R134a für sich brennt zum Glück nicht. Wenn du es (zusammen mit irgendwas anderem) trotzdem verbrennst, dann entstehen leider die gleichen Gifte.

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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Spezialwidde » 10.07.2019, 14:08

Das ist eben genau der Punkt: R134a verbrennt nur mit Stützflamme. Dann natürlich auch unter Bildung von Flusssäure. Aber da muss es schon wirklich blöd laufen. Heiße Teile machen nichts. R1234yf ist selber brennbar. Aber es muss nur am heißen Auspuff vorbeiströmen um zu zerfallen. Ich habe die Versuche dazu in einem THW Lehrgang live miterlebt, das hat mir gereicht. Sollte ich mal ein Fahrzeug bekommen das dieses Kältemittel nutzt dann geht meine allererste Afhrt zum Absaugen. Dann habe ich lieber keine Klimaanlage als dieses Dreckszeug. Offensichtlicher als hier kann Lobbyarbeit gar nicht mehr sein!

martin_w
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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von martin_w » 10.07.2019, 16:35

Keine Klimaanlage ist auch keine Lösung. Ich kaufe mir doch kein Auto mit Klima, um dann drauf zu verzichten.
Also muß da R134a rein. D.h. man muß jemanden finden, der Adapter hat oder sich welche machen, oder notfalls Kältespray aus Dosen da reindrücken - wenn man noch welche mit R134a bekommt oder hat. Und wenn im Fahrzeug selbst ein Sensor verbaut ist, dann muß man den halt überbrücken. Bei einem Unfall wird wohl kaum überprüft werden, ob das KM in der Klima auch ausreichend brennbar und giftig ist.

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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Dj Ninja » 10.07.2019, 17:35

Nur wenn die eingeklemmten Insassen überleben.

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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Spezialwidde » 10.07.2019, 19:40

Wie gesagt, ich sagte lieber keine Klima im Auto als das Dreckszeug drinne. Das wäre auf jeden Fall die sicherere Lösung. Was ja nicht heißt dass ich nicht was anderes, wie zb R290 oder Propan/Butanmix einzufüllen würde. Brennt zwar auch aber dafür wenigstens ohne im Umkreis von mehreren Metern alles Leben auszulöschen. Ich sag das nicht so daher, nach so dem Brandversuch waren sämtliche Hecken um das Auto abgestorben. Nicht weil sie verbrannten, nach ein paar Stunden haben sie sämtliches Laub abgeworfen.

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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 11.07.2019, 04:27

Hallo martin_w!
martin_w hat geschrieben:
10.07.2019, 16:35
Also muß da R134a rein. D.h. man muß jemanden finden, der Adapter hat oder sich welche machen.
Das wird wohl kein Problem sein.

Mfg. Eisvogel

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Micha94
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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Micha94 » 12.07.2019, 20:41

Ich bevorzuge nachwievor den R290/R600a Mix. Hab aber (noch) kein Auto.

Benutzer 772 gelöscht

Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 13.07.2019, 08:10

Spezialwidde!
Spezialwidde hat geschrieben:
10.07.2019, 19:40
Wie gesagt, ich sagte lieber keine Klima im Auto als das Dreckszeug drinne.
Der Hype voriges Jahr ums R134a hat sich wieder gelegt. Hab damals die Flasche um 400 Euro das Stück gekriegt. Bei Lieferung sagte mir der Grosshändler, einen Tag später und die Flasche kostet 415 und prophezeite mir einen Herbstpreis von um die 800,- Was aber dann doch nicht eingetroffen ist.
Soweit mir bekannt ist, nehmen die Werkstätten jetzt so um 9 Euro für 100 Gramm. Geht noch.



Spezialwidde hat geschrieben:
10.07.2019, 19:40
Was ja nicht heißt dass ich nicht was anderes, wie zb R290 oder Propan/Butanmix einzufüllen würde.
Bei alten R12 Kühlschränken als einfache Lösung sofort. Habe selbst so einen Fall im Hause, wo ohne grössere Umbauarbeiten keine Lösung
hatte. Der Kühlschrank läut jetzt mit 40 Gramm. R290 /R600a wie in alten Zeiten.
(2. Wahl ohne grossen Umbau wäre gewesen: R134a mit einem kleinen Teil R290 als Schlepp)

Jedoch bei einem KFZ habe ich bedenken. Bei meinem Fall Originalfüllung 1 Kilo R134a,
das ergebe rund 400 Gramm Gemisch,
Nicht wegen der Brennbarkeit, sondern die Folgen davon, das der nachfolgende Brand des KFZ erst durch
diese Füllung erfolgte.

Mfg. Eisvogel

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Micha94
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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Micha94 » 14.07.2019, 00:38

Die ökologische Lösung bei alten R12/R22 Geräten ist die Füllung einfach drinnen zu lassen und das Gerät weiter zu nutzen. Im Gerät schadet das Zeug niemanden. Geht natürlich nur wenn nichts umgebaut werden soll und nichts defekt bzw. undicht ist.

Benutzer 772 gelöscht

Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 14.07.2019, 05:02

Hallo Micha94
Micha94 hat geschrieben:
14.07.2019, 00:38
Die ökologische Lösung bei alten R12/R22 Geräten ist die Füllung einfach drinnen zu lassen und das Gerät weiter zu nutzen. Im Gerät schadet das Zeug niemanden. Geht natürlich nur wenn nichts umgebaut werden soll und nichts defekt bzw. undicht ist.
Da hast natürlich recht. Ich glaub kein Mensch greift da ohne Grund rein.
Ich glaub bei einem ganz normalen Haushaltskühlschrank mit so vielen Jahren am Buckel hätte ich mir das wohl überlegt.
Im unteren Geschoss habe ich einen gut 1,8 Meter hohen Getränke kühler stehen, der eigentlich nur im Sommer für den Garten dient und ist im Sommer vollgeladen mit Getränke und öfters mit Grillgut.
Im Winter wird er kaum frequentiert. Doch eines Tages viel mir auf, das der Kerl Eis ansetze. Erst dachte ich das Thermostat spinnt.
Es dauerte nicht lange, dann wurde er innen immer wärmer.
Ebenso zeigte sich an seinem Standplatz ein kleiner Fleck klebriger Staub, ganz leicht, eigentlich eher Öl dampf auf den Fliesen. (vielleicht ein Tropfen).
Tatsächlich, genau am Trockner hatte er eine schlecht gelötete Stelle. (nach so vielen Jahren)

Fazit: An der Kapsel saugseitig ein Schrader , Stickstoff drauf und wieder entspannt, die Lötstelle soll ja nicht zundern.
Die Stelle mit Castolin Silberlot nachgelötet, dann Evakuiert
Ein Teil R290 + 3 Teile R600a rein, davon insgesamt nur mehr 40 Prozent der ursprünglichen Füllung von R12.

Läuft wunderschön, wahrscheinlich noch einige Jahre.

Mfg. Eisvogel

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Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Starmanager » 14.07.2019, 13:49

Also hat nun schon Einer ein R134A Geraet fuer R234yf verwendet?

Benutzer 772 gelöscht

Re: Verwendung eines R123A Servicegeraet fuer R1234YF

Beitrag von Benutzer 772 gelöscht » 14.07.2019, 16:53

Hallo Starmanager!
Starmanager hat geschrieben:
14.07.2019, 13:49
Also hat nun schon Einer ein R134A Geraet fuer R234yf verwendet?
Du meinst sicher R134a Gerät fürR1234yf.
Hab das selbst noch nicht gemacht, aber funktionieren muss es.
R1234yf hat doch die gleichen Werte wie R134a.
Die nötigen Adapter dazu muss man halt anfertigen.
Hab selbst noch nichts an solchen Anlagen gemacht, aber das wird ganz
sicher bei einer Autoklima kein Problem sein.

Anders allerdings wenn du das als offizielle Werkstatt machst.
Ein Bekannter von mir hat eine Werkstatt den könnte ich fragen.
Der arbeitet bereits mit diesem Kältemittel.
Allerdings bin ich in Österreich , ob dir das weiterhilft ?

Mfg. Eisvogel

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