So Leute,

nach ein paar Tagen Abstinenz stelle ich das Forum wieder online. Der Grund dafür wird vielen klar sein.
Der Ton in einigen Threads wurde unerträglich. Wenn ich gefühlt alles drei Monate mal eine Beschwerde wegen des Tonfalls bekam,
waren es in der ersten Augustwoche 10.... Zehn... echt jetzt ?

Ansage:
Wer Niveau für eine Hautcreme, Stil für den Griff eines Baseballschlägers oder Netiquette für ein Preisschild hält, wird mal ein Zeit lang auf "nur Lesen" mit handverlesener Freigabe der Beiträge gesetzt.
Das meine ich jetzt ernst. Wer damit nicht einverstanden ist: Im Profil kann jeder bei Bedarf seine gesamten Beiträge zu Erinnerung herunterladen und DSGVO-konform sein Profil löschen.

Ein Löschung der Beiträge kommt dabei nicht in Frage. Es wurde von jedem bei der Registrierung der entsprechende Passus abngenickt.
Ich habe im Netz genug Urteile gefunden, in denn eine ausreichende Schöpfungshöhe der Beiträge verneint wurde.
Eine geeignete Unterstützung habe ich bereits auch an der Hand: Advocard ist Anwalts Liebling!

____________

Was bis jetzt gewesen ist: Schwamm drüber
ich lade hiermit alle Beteiligten ein, wieder am regen Informationsaustausch auf Basis meines Anpfiffs im Forum teilzunehmen

Gruß
Thomas

ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

bennisg
4-Ventiler
4-Ventiler
Beiträge: 720
Registriert: 23.03.2014, 18:58
Wohnort: NRW bei Düsseldorf

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von bennisg » 11.05.2019, 14:35

Mein neuer lieblings Reiniger für Alu (-Lamellen):
Linker Booster Ero. Ist ein alkalischer Grundreiniger, speziell für Alu, Zink, Eisen, also für die ganzen unedlen Metalle. Aber vorsicht, nur verdünnt greift der nicht an. Ich empfehle 10 bis 20 %ig einsprühen und dann mit dem Hochdruckreiniger abspülen.

Bei Verwendung einer Flachstrahldüse (Standard) sollte der Strahl quer zu den Lamellen stehen (also auf möglichst viele Lamellen treffen, nicht nur auf eine), dann verbiegt auch nichts.

Ich will Bilder!!!

martin_w
stellt mit Hand-auflegen-ein
stellt mit Hand-auflegen-ein
Beiträge: 961
Registriert: 15.06.2007, 15:58
Wohnort: Wien

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von martin_w » 12.05.2019, 15:48

Man sagt doch, daß das Esteröl gerne mit Feuchtigkeit reagiert (Hydrolyse) und Säure bildet. Da sollte es sich doch mit Wasser entfernen lassen. Eine Möglichkeit wäre, daß man den Kreislauf jetzt (Sommer) mit Wasser ohne Frostschutz befüllt und diese nach wenigen Tagen auf pH Wert testet. Wenn es sauer ist, dann wechseln. Wenn es nicht (mehr) sauer ist, dann kann es drin bleiben, bis Frost drohen könnte oder man gibt die endgültige Füllung rein.
Zur Vermeidung von Luft im System sollte man auf die Endkappe mit der Bohrung statt einem Stopfen noch ein Entlüftungstöpfchen schrauben.

Dj Ninja
ich hab was drauf
ich hab was drauf
Beiträge: 3918
Registriert: 13.07.2007, 18:41

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Dj Ninja » 12.05.2019, 17:26

Ich muß das auf jeden Fall mit Frostschutz füllen, genau wie beim Auto. Weil das Ding im Winter abbauen und in den Keller stellen geht nicht. Vielleicht gehts die Kellertreppe runter, aber nie im Leben unten um die Ecke und auch nie wieder rauf. Ich könnte höchstens im Winter das Wasser ablassen. Der Kühlerfrostschutz wäre mir aber ganz lieb, damit das Wasser keimfrei bleibt und nichts zu rosten oder sonstwie zu reagieren anfängt wo es nicht reagieren soll.

Mal sehen, wahrscheinlich wirds das beste sein, wenn man einfach zweimal Wasser eine Weile durchpumpt und es dann ablässt. Dann sollte nach dem ersten Mal schon fast alles raus sein und beim zweiten Durchlauf nur noch klares Wasser rauskommen. Säuretester habe ich nicht da, ich würde dieses Risiko einfach gerne ausschließen.

bennisg
4-Ventiler
4-Ventiler
Beiträge: 720
Registriert: 23.03.2014, 18:58
Wohnort: NRW bei Düsseldorf

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von bennisg » 12.05.2019, 23:12

Ich bezweifele, dass man das Esteröl zufriedenstellend durch Hydrolyse nur mit Wasser entfernt bekommt. Ich rate mal, dass die Hersteller Inhibitoren in ihre Öle packen, um genau diese Hydrolyse zu verhindern, zumindest soweit es geht. Wenn es denn geht, dann lässt sich dass durch Zugabe von Alkalien beschleunigen, denn die "klauen" dem Ester dann seinen Säurerest.

So oder so, ich würde ein alkalisches Reinigungsmittel reinkippen. Z.b. Rabbasol Rapid. Ist ein alkalischer Reiniger zur Anwendung mit Wasser und enthielt früher 111Trichlorethan. Mit Glück bekommst du noch solchen, ich hab noch etwas hier. Der riecht wie Meister Propper mit R22 gemischt und so gut ist der auch. Ich befürchte aber, der wurde mittlerweile umgestellt auf Benzin oder sowas als Lösungsmittel. So oder so in alt oder neu würde der dir alle Öle und Fette ordentlich emulgieren und direkt auch noch die Säuren aus der Hydrolyse abbinden.

Ansonsten haben die noch Rabba Solvent 606, den hab ich aber noch nie probiert. Klingt aber gut, was der so können soll.

So oder so: Ich würde die Öle entfernen. Langfristig setzen die sich vor allem an den Kunststoffteilen (aus PP oder PE) ab. So wie in der Spülmaschine zu hause, da sind auch meistens unten der Sumpf aus PP und der Abwasserschlauch ziemlich fettig.
Entweder die Öle zerstören dir deine Kunststoffe oder -weil sie biologisch abbaubar sind- führen zu leckerem Pilz- und Bakterienwachstum, was dann in Verstopfungen endet. Außerdem greifen die wiederum dann Metalle an, auch Edelstahl.

Wenn dann alles sauber ist, würde ich das Wasser -wie du schon überlegt hast- mit Kühlerfrostschutz versehen, vor allem auch um Korrosion zu verhindern. Zusätzlich konserviere ich solche Wässer immer. Entweder mit Formaldehyd und/oder Chlormethylisothiazolinon. Dann is Ruhe mit Pilzen und so. Ethandiol aus dem Frostschutz mag die ein oder andere Bakterie nämlich auch gerne. ;-)

martin_w
stellt mit Hand-auflegen-ein
stellt mit Hand-auflegen-ein
Beiträge: 961
Registriert: 15.06.2007, 15:58
Wohnort: Wien

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von martin_w » 13.05.2019, 09:50

Da hast du mich mißverstanden. Ich meinte nur die erste Füllung (und ev. weitere falls zur Reinigung nötig) ohne Frostschutz. Um diesen nicht bei den Spülungen zu verschwenden. Die endgültige Füllung soll den auf jeden Fall erhalten.
An die Zugabe von Alkalien hab ich auch gedacht, aber ich kenne ja die verwendeten Materialien nicht im Detail.

Dj Ninja
ich hab was drauf
ich hab was drauf
Beiträge: 3918
Registriert: 13.07.2007, 18:41

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Dj Ninja » 13.05.2019, 15:38

Die Rohre sind alle Kupfer und ein wenig Eisen in der Pumpe, evtl. ein Messing-Laufrad. Dem Öl/Fett könnte man evtl. mit einer kleinen Menge Natriumhydroxid begegnen, das Zeug gibts problemlos aus Abflußreinigern wenn man die Aluschnipsel entfernt. Wäre aber nicht so gut, wenn es das Kupfer angreift.

martin_w
stellt mit Hand-auflegen-ein
stellt mit Hand-auflegen-ein
Beiträge: 961
Registriert: 15.06.2007, 15:58
Wohnort: Wien

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von martin_w » 14.05.2019, 10:08

NaOH greift die meisten Konstruktionsmetalle nicht an. Aluminium bildet hier die große Ausnahme. Kupfer ist kein Problem, man nimmt ja auch NaOH Lösung zum Entwickeln des Fotolackes beim Leiterplattenherstellen.

Dj Ninja
ich hab was drauf
ich hab was drauf
Beiträge: 3918
Registriert: 13.07.2007, 18:41

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Dj Ninja » 17.05.2019, 19:55

Beim Entwickeln des Fotolackes ist das Kupfer aber noch vom Lack abgedeckt bzw. wenn der Rand außen ein wenig angegriffen wird, stört das nicht - der ist nach dem Ätzen sowieso weg.

Heute ist der zweite Lüfter des Güntner GVV in Betrieb gegangen. Bin beeindruckt, ich merke so gut wie keinen Geräuschunterschied als wenn das Ding mit nur einem Lüfter arbeitet. Vielleicht ist das 50Hz-Brummen minimal lauter, aber das Luftrauschen ist eigentlich gleich. Muß heute abend nochmal probieren wenn der Straßenlärm weg ist.

Wie laut sind eure Klimaanlagen mit außenliegendem Verdichter eigentlich?

Als nächstes muß ich dann den Wasserkreislauf montieren, so daß man da die 1-Zoll-Wasserschläuche dranbekommt. Ich hab da keine Lust drauf, muß unten am Rücklauf eine alte Hartlötstelle absägen und danach bestimmt jede Menge geradefiedeln. Kupferfittinge und Weichlötmaterial sind schon da, mal sehen wann das Wetter passt. Am Wochenende soll's ja nicht so rosig werden, also muß ich da wahrscheinlich nächste Woche dran. Oder ich habe morgen noch Glück.

Dann bin ich am Überlegen ob ich die komplette Wärmepumpen-Schaltung aus der WP rausschmeiße und eine eigene Steuerung dafür baue. Ohne den Heizungsregler kann das Ding sowieso nicht viel, Abtausteuerung via Kreislaufumkehr, Verdichter-Einschaltverzögerung, Störungsanzeige, EVU-Kontakt. Mehr ist da nicht drin. Selbst wenn das mal wieder als Wärmepumpe laufen soll, sind diese Funktionen schnell in einen Mikrocontroller implementiert.

Dj Ninja
ich hab was drauf
ich hab was drauf
Beiträge: 3918
Registriert: 13.07.2007, 18:41

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Dj Ninja » 18.05.2019, 23:04

So, Wasserkreislauf provisorisch montiert und den Kühler gespült. Habe mich einfach für einen guten Schuss Flüssigwaschmittel entschieden.

Erste probeweise Betriebsergebnisse sind sehr vielversprechend. Ich habe die Anlage mal bis 45°C Wassertemperatur hochlaufen lassen und dann bei 20°C Außentemperatur nur einen der beiden Lüfter eingeschaltet. Den hinteren, von der Anschlußseite entfernten, so daß der Kühler durch die Wärmetauscherwirkung im vorderen Lamellenpaket noch im Wirkungsgrad absinkt. Das drückt die Kühlwassertemperatur schnell zurück auf 35°C und da bleibt sie dann konstant. Mit beiden Lüftern sollte ich also sehr weit im grünen Bereich liegen, da komme ich weit unter 15K deltaT, was die Anlage bis 45..48°C im Schatten betriebssicher machen sollte. Reicht. Die Kältemittel-Flüssigkeitsleitung nach dem Verflüssiger wird dann nur etwa handwarm, ist fast schon etwas zu wenig.

Dem Thermometer im Raum kann man dabei beim Absinken zusehen. Auweia.

Die 65W Heizungspumpe, die ich noch rumliegen hatte reicht auch. Ich muß nur sehen wie ich die montiere, so daß die sich sicher entlüftet. Das ist immer ein Krampf mit dem Ding wenn man die nur flach irgendwo hinlegt. Die oberen drei Kanäle vom Kühler machen ähnliche Probleme, da ist auch noch Luft drin. Ich glaube die Pumpe bekommt sie dort nicht rausgedrückt, das muß ich irgendwie im Stillstand erledigen.

Jetzt muß ich nur noch die Seifensuppe wieder rausholen und mir Gedanken machen, wie ich die Schläuche richtig dicht an den Kühler dranbekomme. Natürlich passt ein 28mm² Fitting nicht als Aufnahme für einen 1-Zoll Schlauch, ist minimal zu klein. Mal sehen was ich da mache. Vielleicht Klebeband rumwickeln, weiß ich nicht. Oder 10 Lagen Dichtband...? Die Fittinge aufbördeln geht bestimmt schief, bei der dünnen Wandstärke reißen die wohl eher als daß der Schlauch hinterher passt. Ärgerlich, bevor ich dass nicht gelöst habe weiß ich nicht ob meine Löststellen dicht sind. Oder die Schläuche ordentlich heißmachen und dann mit der Schlauchschnelle draufquetschen? Ich glaube das probiere ich morgen mal.

Jens Meyer
ich hab was drauf
ich hab was drauf
Beiträge: 2417
Registriert: 05.06.2007, 20:21

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Jens Meyer » 19.05.2019, 06:51

Ein Gefriemel ohne Ende. Mal ganz abgesehen von der Optik, wird jede Inverterscheiße zuverlässiger und länger laufen.

Pluto25
2-Ventiler
2-Ventiler
Beiträge: 191
Registriert: 03.12.2012, 21:46
Wohnort: NRW

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Pluto25 » 19.05.2019, 07:19

Eine Lötmuffe aufs 28er wäre hilfreich. Dann passt das Schlauchmaß und sie verhindert das abrutschen. Ein Autmatik-Entlüfter an den Oberen Kanal würde das Füllen /Entleeren erleichtern.

Dj Ninja
ich hab was drauf
ich hab was drauf
Beiträge: 3918
Registriert: 13.07.2007, 18:41

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Dj Ninja » 19.05.2019, 09:48

Och Jens... warst Du mal wieder nicht in der Lage auch nur den ersten kurzen Absatz dieses Threads zu lesen und zu verstehen? Zuviel Gehirn gedämmt oder was? Meine ProntoKalt ist bereits 18 Jahre zuverlässig als Wärmepumpe gelaufen. Da muß Deine Inverterscheiße erstmal drankommen, bevor wir weiterreden können. Selbst wenn mir der Verdichter um die Ohren fliegt oder irgendein Wärmetauscher, habe ich Dir viele Jahre voraus. Eigentlich rechne ich sogar damit, daß irgendwann ein Teil aufgrund des hohen Alters versagt. Na und? Dann ist das halt so und wird ausgetauscht. Nicht im Stück weggefeuert wie Deine Inverterkacke weil niemand mehr Teile bekommt, die mit den Innenteilen kompatibel sind und man deswegen nichts mehr dran machen kann. In die Wärmepumpe bekomme ich immer irgend einen 12kW (Kälte) Drehstromverdichter rein. Auch dann noch wenn das größere Umbauten an den Leitungen erforderlich macht weil man die Kapsel-Bauform evtl. nicht mehr bekommt.

Und zeig mir mal bitte eine Klimaanlage, wo niemand draufzeigt "sieht ja scheiße aus"... Ich hab eben nur etwas mehr Lamellenfläche, oben kann ich vielleicht noch ein paar Blumen draufstellen... was weiß ich. Aber es ist immer ein hässlicher grauer oder hellgelber Kasten, egal was für eine Klimaanlage man da nimmt. Und ich hab keinen Fiepsverdichter oder Dröhnlüfter. Ich hab gestern sogar die Nachbarin gefragt ob ihr der Kasten (mit beiden Lüftern) zu laut ist. Sie meint drinnen hört sie nichts, also alles bestens, genau wie es sein muß.

@Pluto
Lötmuffe drauf geht leider nicht, dann ist es wieder zu groß. :( Die jeweiligen Anschlüsse sind Reduzierstücke von 28mm auf 22mm. Also schon quasi 22mm Lötmuffen, müssten außen 24mm sein. Auf das 28mm Rohr bekommt man den Schlauch leider auch nicht drauf, das hab ich probiert. Dazwischen gibts keine Größe, die man sich zurecht-adaptieren kann. Ich versuch's nachher mal mit heißmachen, muß doch "nur den einen Millimeter weg" bekommen. Wenn das nicht klappt muß ich wohl oder übel eine Schlauchaufnahme dranlöten.

Die höchste Stelle am Wärmetauscher ist die ehemalige Heißdampfleitung, da habe ich mir einen Entlüftungshahn in die Endkappe eingesetzt. Im Betrieb scheint das Luftpolster aber in die etwas tiefer liegende Flüssigkeitsleitung gedrückt zu werden, so daß die oberen drei Rohrschlangen dadurch verschlossen werden. Ich werd den Wassertank einfach oben draufstellen, dann kann das Wasser im Stillstand über den Rücklauf in den Wärmetauscher fließen und ich bekomme das über den Entlüftungshahn erledigt.

Benutzeravatar
Kleiner Schneemann
2-Ventiler
2-Ventiler
Beiträge: 165
Registriert: 26.05.2018, 11:47
Wohnort: Bad Neuenahr-Ahrweiler

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von Kleiner Schneemann » 20.05.2019, 00:39

Hallo DJ Ninja,

eventuell helfen Dir für Dein Vorhaben GEKA-Kupplungen. Diese sind für die Verbindung von Schläuchen im professionellen Bereich gedacht.
Die gibt es in zwei Ausführungen: Für normale Bewässerung und für Hochdruck / Saugschläuche. Ich würde letztere nehmen.
Diese können nach dem Verbinden über einen Gewindering gespannt werden, so daß sie 100% dicht werden.
Die allermeisten Baumärkte führen die in der Gartenabteilung. Im Sanitärsortiment findest Du Kupferfittings, die direkt von 28er Kupferrohr auf ein passendes Gewinde gehen.
Kupferrohre im Wasserbereich löte ich mit bleifreiem Lötzinn und Zinkchlorid als Flussmittel. Nachteil: Dicht wird es nur, wenn das Rohr und die Fittings absolut blank geputzt werden. Ein Set mit Lötdraht, Putzflies und Flussmittel findest Du ebenfalls in der Heizungsabteilung.
Löten geht dann mit der Lötlampe, man braucht nicht besonders viel Hitze. Wenn das Flussmittel anfängt, kleine Bläschen zu bilden, ist es Zeit, den Lötdraht von der flammenabgewandten Seite zuzuführen. Man kann schön beobachten, wie das silberne Lot in den Spalt schiesst.
Ich würde am Wärmetauscher Kugelhähne vorsehen, damit man bei Wartungsarbeiten nicht jedes mal die gesamte Anlage leer machen muss.
Und natürlich ein Überdruckventil. Es geht übrigens nichts über ein funktionsfähiges Membranausdehnungsgefäß.
Aber erstmal darfst Du Dein Wasser / Ölgemisch fachgerecht entsorgen.
Une nein, der kleine Schneeman wird nicht abgetaut.

Viel Erfolg!

bennisg
4-Ventiler
4-Ventiler
Beiträge: 720
Registriert: 23.03.2014, 18:58
Wohnort: NRW bei Düsseldorf

Re: ProntoKalt 10.000 - diesmal klappts!

Beitrag von bennisg » 20.05.2019, 01:20

Es gibt dise schönen Muffen von Tectite. Bis 28er hab ich sie gefunden. Aufs Kupferrohr: Draufschrieben. Fertig. Dicht.
Da musst du nix löten, nix pressen, gar nix. Die dichten mit einem O-Ring und halten sich über so kleine Stahlfedern in Position. Im Grunde genau so wie die Pneumatik-Schnellverbinder.
Lösen auch hier: Einfach Ring reindrücken. Das geht auch ohne diese Spezialzange, die man kaufen kann.

https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre ... 0812540505

Ich hab die schon öfters verwendet. Gerade in hitzeempfindlichen Ecken genial. Und die Verarbeitungsgeschwindigkeit erst...!

Antworten