Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

Druckminderer für Schutzgas

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Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von bennisg » 08.06.2017, 14:39

Wer mit Schutzgas lötet, muss ja eine sehr geringe Menge des Schutzgases konstant durch die Rohrleitung strömen lassen.
Mit meinem Druckminderer war das immer recht schwer einzustellen. Mal ging zu viel durch, und wenn ich den Druck weit runterreguliere bzw. am Ventil z.B. der Monteurhilfe etwas zudrehe, dann kann es auch passieren, dass auf einmal gar nichts mehr strömt. Verschärft wird die Sache dadurch, dass sowohl der Druckminderer, als auch die Ventile dahinter unter Umständen kalt werden und sich dabei etwas verstellen.

Hier meine Lösung:
IMG_0880.JPG
Ein 50 mbar Druckminderer für Flüssiggas, ausgestattet mit zwei SAE 1/4" Schradern. Die Ventilkerne wurden einfach entfernt.

IMG_0879.JPG
Zulässiger Eingangsdruck am umgebauten Propanregler: 16 bar.


Gestern habe ich 30 m 10er Kupferrohr für meine Split verlegt. Begonnen beim Außengerät und 2,5 m Stücke Stück für Stück angelötet. Bei 50 mbar kommt ein Minimaler Strom an Schutzgas raus, bei voll geöffneten Ventilen. Die Sache läuft sehr konstant und damit betriebssicher. Toll!

Es gibt ja auch die 30 mbar Druckminderer für Propan. Bei so langen Leitungen wäre das wohl zu wenig Druck, für kleine Projekte wahrscheinlich noch praktischer.
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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von Eis am Stiel » 08.06.2017, 18:23

Ziemliches gefrickel mit dem 2ten Druckminderer...warum nicht direkt einen von einem Schutzgasschweißgerät? Da kann man die Liter/Min. direkt einstellen... benutze den vom meinem Schweißgerät auch immer dazu, man kann den ja direkt an die Flasche machen...200bar...Adapterstück aus einem alten Füllschlauch gemacht und feddich. So etwas wie den hier https://www.amazon.de/Druckminderer-Arg ... B00TN8CL8O
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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von bennisg » 08.06.2017, 18:31

Ja, für 119€ bekommt man was Anständiges! Meiner hat 8€ gekostet, bzw. ist vom Dachboden. 2€ für die beiden Schader und 20min Arbeit.

Viele Wege führen nach Rom...!

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von Alexander470815 » 08.06.2017, 20:11

Ich benutze auch immer den Druckminderer den ich zum Wig schweißen habe (Argon).
Ein langes Kapillar Rohr nach einem konstant Druck Druckminderer wäre sicherlich auch eine gute Möglichkeit.
Nichts anderes als ein Konstant Druck Druckminderer mit einer Düse danach sind die konstant Durchfluss Minderer.

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von edison » 04.10.2019, 13:44

Schöne Idee, danke fürs Zeigen - das wird nachgebaut
Du hast direkt am Druckminderer das Rohr angelötet? Nicht, das ich die Membrane bei der Aktion grille ;-)

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von Spezialwidde » 05.10.2019, 18:29

edison hat geschrieben:
04.10.2019, 13:44
Du hast direkt am Druckminderer das Rohr angelötet?
Da hat er einen Adapter zusammengelötet und den dann reingeschraubt, schau mal genau hin. Hitze hält der Regler nicht aus, da ist ne Menge Plastik und Gummi drin.

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von bennisg » 06.10.2019, 01:54

Bei diesen einfachen Druckminderern für Propangas gibts im Grunde zwei Varianten: Manche sind komplett aus einem Stück gepresst, andere sind verschraubt. Dieser hier ist natürlich verschraubt gewesen. Du musst suchen, dass du einen verschraubten findest.
Der Druckminderer selbst ist aus Alu oder Zink, irgend so was leichtes. Die eingeschraubten Gewindeteile sind aus Messing.
Ich habe die Gewindeteile rausgeschraubt, an-/aufgebohrt, bis das 1/4“ Röhrchen vom Schrader da rein passte. Dann Verlötet. Das Rausschrauben ist schonmal etwas schwieriger, weil die Gewinde (recht fest) eingeklebt sind.

Beim Löten wird es ja rot glühend, da wäre mir ein Alugehäuse schon längst weggeflossen.

Anschließend habe ich alles mit Teflonband wieder verschraubt.

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von bennisg » 06.10.2019, 02:07

Ich hab grad nochmal ein wenig auf Ebay rumgesucht. Sowas wie „meinen“ Druckminderer mit zwei Gewinden kann ich nicht mehr finden. Ich glaube, der ist selten, das war ein echter Zufall, dass der hier im Haus rumflog. Dann muss man halt zwei Adapter bauen, dann braucht man am Druckminderer selbst nichts zu verändern. Die notwendigen Verschraubungen kann man aber kaufen.
Du musst ja eine deutsche Gasflasche simulieren: Dafür gibts Adapter von ausländischer auf deutsche Flasche. Einfach an die ausländische Seite ein SAE 1/4 Nippel gebrutzelt und fertig. ;-)

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von edison » 06.10.2019, 15:58

Dann hab ich doch richtig gesehen ;-)
verbindung.jpg
Werd mich auf die Lauer legen - bin Camper - da läuft mir sicherlich was passendes über den Weg
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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von bennisg » 06.10.2019, 16:28

Ja genau. Das ist der Eingang, der an die Gasflasche drankam, da war die Überwurfmutter. Diese hab ich ganz nach hinten geschoben und dann das Messing mit der Rohrzange angepackt. Man sieht noch die Spuren.

Ich seh selber grad (leicht erstaunt), wie ich den Ausgang gemacht habe. Ich hatte das anders in Erinnerung.

Am Ausgang ist es der normale Nippel („Gasschlauch“), an den ich das Schrader gelötet habe. Der Nippel ist ja aus Stahl, daher hab ich mit Silberlot verlötet.


Das Teil hab ich lange nicht mehr verwendet. In letzter Zeit hab ich eher den Trick der alten Hasen gemacht: Vor dem Löten Alkohol ins Rohr, statt Schutzgas. Das ist irgendwie einfacher als ne 30 kg CO2 Pulle rumzuschleppen.

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von edison » 11.10.2019, 21:30

IMG_20191011_212350-800x600.jpg
Sah aus wie geschraubt, Überwurf weggesägt und versucht abzuschrauben - nix - also vorsichtig warm gemacht - nix - mehr warm => kaputt

Das Teil war mit O-Ring eingepresst.
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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von bennisg » 13.10.2019, 06:32

Neues Spiel neues Glück!

Andere Leute verzocken 1000de Euros am Abend. Ein Druckminderer kostet 7€.

Ich hab selbst schon mehrere Druckminderer geschrottet bei solchen und ähnlichen Versuchen.

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Re: Druckminderer für Schutzgas

Beitrag von edison » 13.10.2019, 11:09

HiHi, ich stecke Unsummen in Werkzeuge ohne die ich auch gut leben könnte.
Aber Spaß machts ;-)

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