Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Lger
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von Lger »

Einfachste Erklärung: Wer mißt, mißt Mist.
Carstene
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von Carstene »

Du kommst bei hohen Temperaturen in einen Bereich wo letztendlich die mechanische Leistung im Verhältnis zum „Hebel Kältemittel „ deutlich steigt.

Ich nenne es mal das das kältemittel dann am Ende seiner Möglichkeiten ist. Diesen Effekt beibehalte ich bei rd. 55-60 grad. Ich glaube das KM kondensiert bei diesen Temperaturen schlichtweg nicht/schlecht aus und du rührst nur in der Dampfphase herum.

Denke ich die temp. Am Kondensator steigt die Wärmeleistung im Verhältnis zur elektrischen deutlich an.
Ich bin mich mal eben suchen.
Wenn ich wieder zurück bin , bevor ich mich gefunden habe, sage mir dass ich auf mich warten soll :mrgreen:
martin_w
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von martin_w »

Ist es nicht eher so, daß der Verdichter hier an die Grenzen gelangt, so im Sinne von Liefergrad, Totraum oder möglichem Verdichtungsverhältnis, da eben der Dampfdruck ansteigt? Vom kritischen Punkt des KM ("kondensiert schlecht") sind die 55-60 Grad doch noch ein Stück weit weg.
Das Ergebnis bleibt natürlich das selbe: schlechte Effizienz.
Carstene
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von Carstene »

Genau deshalb sorge ich dafür das die Anlage deutlich früher runterregelt. So bleibt mir doch einiges an Wirkungsgrad übrig.
Abgesehen davon brauch ich keine 50 grad in der Heizung
40 reichen vollkommen
Ich bin mich mal eben suchen.
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von martin_w »

Ja, das habe ich schon verstanden. Ich fand bloß deine Erklärung etwas "populärwissenschaftlich" bzw. unpräzise. :)
huramentzefix
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von huramentzefix »

da scheint es schon eine vorgeschichte zu diesem thread zu geben, hoffentlich erzähle ich dir jetzt keinen mist weil ich die vorgeschichte nicht kenne oder deine anlagenkonfiguration.
Carstene hat geschrieben: 22.04.2021, 20:49 Modulieren die stufenlos oder in 4 oder 5 Stufen oder wie ?
Carstene hat geschrieben: 22.04.2021, 20:49 Ich denke, je grösser ∆t IST zur gewünschten Temp. desto mehr "Gas" gibt es draussen. Hier wird sicher auch noch die Gebläsetufe Einfluss haben.
denke ich nicht. cih denke es ist die überhitzung. höhere gebläsestufe > mehr kältemittel verdampft > TXV öffnet > überhitzung sinkt > kompressordrehzahl steigt um die überhitzung zu korrigieren damit es nicht blubbert.
Carstene hat geschrieben: 24.04.2021, 21:27 Die Kompressordrehzahl lässt sich nicht durch eine Veränderung der Temperatur an der FB beeinflussen. Die Anlage lief unverändert weiter, egal ob ich 30 oder 18 vorgegeben habe.
Eine Veränderung der Lüfterdrehzahl änderte auch nichts
das macht die überhitzung?
Carstene hat geschrieben: 24.04.2021, 21:27 Veränderte ich jedoch die Temperatur am Sensor Mid.Pipe - diesen hatte ich zum Test erst mal auf dem PWT aufgeklebt - regelt der Kompressor beim erreichen von 59°stetig weiter runter. Die Temp. steigt jedoch langsam weiter und erreicht den Höhepunkt bei gut 61,2° - bei dieser Temp. hat der Kompressor schon bis auf 35 (ich vermute Prozent) runtergeregelt. Klar die Regelstrecke ist sehr träge und die Leitung gut 17/18m lang. Daher kann ich mir gut vorstellen dass die Regelstrecke noch etwas überschwingt.
Die Kompressorleistung sinkt dann bis auf 30% und steigt erst wieder wenn der PWT 48° erreicht hat.
Carstene hat geschrieben: 24.04.2021, 21:27 Warum das so ist weiss ich (noch) nicht - vielleicht gibt es ja kluge Ideen
die überhitzung wird falsch berechnet weil du ihm eine viel höhere temperatur vorgaukelts?
Carstene hat geschrieben: 25.05.2021, 16:24 Der Vorteil liegt klar auf der Hand - ich habe eine deutliche Steigerung des Anlagenwirkungsgrades erreicht da die Anlage nicht mehr an der
Karli hat geschrieben: 07.07.2021, 14:45
dadurch gaukele ich der Steuerung eine 7° höhere Verdampfertemp vor als tatsächlich vorliegt.
Also ist die tatsächliche Überhitzung viel geringer. D.h. es besteht Gefahr, dass Kältemittel flüssig in den Kompressor kommt.
Und ob das wirklich so viel Wirkungsgradgewinn bringt? Also ich weiß es nicht.
läuft die kiste noch oder hast du es schon geschafft flüssiges kältemittel in den kompressor zu pumpen wie karli sagt? du solltest generell die position von temperatursensoren nicht verändern die das system zur bestimmung der lastzustände benötigt.

ich kenne deine anlage nicht aber ich denke der kompressor ist stufenlos geregelt per "überhitzung".

weisst du wofür da eine temperaturskala auf der monteurhilfe ist?
schau dir mal "überhitzung" und "unterkühlung" an. auf englisch "superheat" und "subcooling". ich finde auf englisch wesentlich bessere videos und artikel zur veranschaulichung.

miss deine überhitzung und deine unterkühlung dann siehst du ob die anlage effizient läuft, dir kältemittel fehlt oder dein TXV defekt ist ...
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Carstene
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von Carstene »

TXV?

Ich habe ein EEV drinne.

Die Anlage tuts bisher wie gewünscht. Die Regelung könnte deiner Vermutung entsprechen.

Das AG regelt bei einer bestimmten Temperatur am Verflüssiger (jetzt Wärmetauscher) die Drehzahl vom Kompressor runter
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huramentzefix
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Re: Wie gross ist der Regelbereich von Inverteranlagen ?

Beitrag von huramentzefix »

EEV meinte ich natürlich. Ein TXV kann nicht nach unterkühlung regeln sondern nur nach überhitzung.
auch überhitzung und unterkühlung habe ich verwechselt in meinen beiträgen, ich sollte das korrigieren.

ich denke immer noch nicht das die anlage nach temperatur regelt sondern nach unterkühlung.
hat die drucksensoren?
dein EEV könnte nach benötigter leistung geregelt werden (delta t), dein kältekreislauf (kompressordrehzal) per unterkühlung.
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