Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

Projekt -200°C

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Alexander470815
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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Alexander470815 » 07.10.2019, 02:52

Großraum Gießen

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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Spezialwidde » 07.10.2019, 06:48

Kann die Temperatur eigentlich geregelt werden? Wenn du reinen Sauerstoff haben willst brauchst du ja nur auf minus 190°C zu gehen, dann bleibt der Stickstoff ja gasförmig. Aber mal ne ganz andere Frage: Wie behandelt man die zu verflüssigende Luft denn vor? Ich meine sowohl Wasser als auch das CO2 aus der Luft frieren doch aus, oder stört das nicht?

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Alexander470815
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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Alexander470815 » 07.10.2019, 14:32

Spezialwidde hat geschrieben:
07.10.2019, 06:48
Kann die Temperatur eigentlich geregelt werden? Wenn du reinen Sauerstoff haben willst brauchst du ja nur auf minus 190°C zu gehen, dann bleibt der Stickstoff ja gasförmig.
Ja aber dann müsste man auch entsprechend einen Gas Austausch machen.
Dann würde man massiv Leistung verlieren da man den bereits abgekühlten Stickstoff einfach wo abbläst.
Das müsste also regenerativ erfolgen, das ganze direkt mit Sauerstoff zu füttern und die 300W el. von dem Sauerstoff Kontentrator in kauf zu nehmen dürfte da einfacher sein.
Spezialwidde hat geschrieben:
07.10.2019, 06:48
Wie behandelt man die zu verflüssigende Luft denn vor? Ich meine sowohl Wasser als auch das CO2 aus der Luft frieren doch aus, oder stört das nicht?
Naja CO2 friert fest, Wasser und Argon auch.
Das sammelt sich dann eben als Schnee auf dem Kaltkopf, wenn man damit nur rumspielt und nichts spezifisches vor hat ist das wohl recht egal.
Natürlich würde sich die Leistung verbessern wenn man vorher alles nicht gewollte abscheidet und nur das verflüssigt was man auch haben will.

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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Waxbaer » 11.10.2019, 08:51

Alexander470815 hat geschrieben:
04.10.2019, 18:34
Pro Stunde lassen sich etwa 420g Luft kondensieren.
Das ist ja ganz schön unverantwortlich. Wenn du nun mal vergisst, auszuschalten, stehen wir morgen ohne Luft auf der Erde da.
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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Zaldo » 11.10.2019, 13:03

Waxbaer hat geschrieben:
11.10.2019, 08:51
Das ist ja ganz schön unverantwortlich. Wenn du nun mal vergisst, auszuschalten, stehen wir morgen ohne Luft auf der Erde da.
DANKE GRETA !!!

:lol: :lol: :lol:

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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Propen (C3H6) » 11.10.2019, 13:15

Vielleicht bei der NASA oder SpaceX mal lieb fragen, ob sie nicht ein paar Raumanzüge im Überschuss haben. :D
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https://de.wikipedia.org/wiki/Asozialit%C3%A4t https://de.wikipedia.org/wiki/Hochmut
https://dejure.org/gesetze/UrhG/51.html

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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Alexander470815 » 15.10.2019, 22:01

So heute hat die Pumpe noch ihre Stromversorgung bekommen:
Bild
Das macht auf 1,5A strombegrenzte 24V, so das die Magnetkupplung der Pumpe nicht durchrutscht.

Der Schaltkasten hat auf ein paar Rundmaterial Stangen Platz genommen, das ist ausreichend stabil und sieht schick aus.
Bild

Unter dem Schaltkasten sitzen die drei Kondensatoren für Anlauf und Betrieb.
Bild

Im Schaltkasten nichts besonderes:
Bild

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Re: Projekt -200°C

Beitrag von martin_w » 16.10.2019, 08:39

Hast du von einer Magnetkupplung schon geschrieben? Warum braucht die speziell strombegrenzte 24V? Normal ist das ja nur eine Spule.

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Re: Projekt -200°C

Beitrag von Alexander470815 » 16.10.2019, 11:38

Das ist keine Magnetkupplung wie bei einem Klimakompressor.
Das sind einfach nur zwei mit Magneten besetzte Rotoren die das Antriebsmoment durch eine Trennhaube hindurch übertragen so das das ganze hermetisch dicht ist.
So eine Art Kupplung rutscht eben bei zu viel Drehmoment durch und die Pumpe bleibt stehen.
Da das Drehmoment bei einem einfachen Gleichstrommotor proportional zum Strom ist reicht es diesen zu begrenzen.

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