Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Spezialwidde » 11.01.2020, 17:17

Jens Meyer hat geschrieben:
11.01.2020, 17:10

Das widerspricht aber praktisch allen Erfahrungen, die hier im Forum geschildert wurden und auch meinen eigenen Erfahrungen.
Warum? Der Physik widerspricht es nicht. Die Luft wird doch nur in soweit entfeuchtet wie sie abgekühlt wird. Im Inverterdauerbetrieb ist der Verdampfer doch bloß ein paar Grad kälter als die Raumluft, dementsprechend hält sich die Entfeuchtung in Grenzen. Beim Takten wird der Verdampfer aber wesentlich kälter und es wird mehr Wasser entzogen. Auch wenn in den Taktpausen wieder etwas Wasser verdunstet wird dem Raum mehr Wasser entzogen. Das zeigt die Wetterstation auch an.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Jens Meyer » 11.01.2020, 17:32

Warum der Taktbetrieb zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit führt, kann ich leider nicht erklären. Es ist aber eine Beobachtung, die ich schon öfter gemacht habe und mit unterschiedlichen Messgeräten erfasst habe. Ich hatte vor ein paar Jahren die Luftfeuchtigkeit aufgezeichnet und grafisch dargestellt. In der Phase, in der die Anlage im Dauerbetrieb den Raum runterkühlt und durchläuft, sinkt erwartungsgemäß die Feuchtigkeit. Im Takbetrieb schaukelt sie sich dann langsam wieder hoch: 3,5% fallen im Kühlbetrieb, 4% Anstieg bei ausgeschaltetem Kompressor, 3,5% runter, 4% rauf usw.

Im Taktbetrieb steigt die Luftfeuchtigkeit gerne auf über 60%, was im vor Allem im Sommer unangenehm ist.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Spezialwidde » 11.01.2020, 17:45

Ok, vielleicht kommt es da aufs Takt-Pausenverhältnis an bzw auch auf die Anlage. Ich lande meistens unter 40%, das kann nachts schonmal im Hals kratzen. Ich hab halt ein 2,5kW Gerät im relativ kleinen Schlafzimmer.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Jens Meyer » 11.01.2020, 18:56

Spezialwidde hat geschrieben:
11.01.2020, 17:45
Ok, vielleicht kommt es da aufs Takt-Pausenverhältnis an bzw auch auf die Anlage.
Vielleicht nicht unbedingt auf das Verhältnis, sondern eher auf die Intervall-Dauer. Bei 30 Minuten kühlen und 30 Minuten Pause steigt die Feuchtigkeit wahrscheinlich weniger an als 3 Minuten an, 3 Minuten aus.
Ich lande meistens unter 40%, das kann nachts schonmal im Hals kratzen. Ich hab halt ein 2,5kW Gerät im relativ kleinen Schlafzimmer.
Mein Inverter bleibt immer über 40%. Allerdings muss ich die Tür öffnen, damit er nicht anfängt zu takten.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Nobsi » 11.01.2020, 19:23

Moin

So wie es Spezialwidde beschrieben hat verhält es sich auch tatsächlich. Ein taktendes Gerät entfeuchtet mehr. Wie soll denn ein immer durchlaufendes Gerät, das Luft mit ca. 15°C ausbläst, die Luft entfeuchten?

Ein taktendes Gerät bläst bei Wiederanlauf Luft mit ca. 5°C aus, dadurch wird entfeuchtet. Das Prinzip entspricht den alten On/Off Geräten. Mir sind daher in meinem Haus taktende Geräte lieber.

Auch weiß ich dadurch, das meine Kälteleistung für jede Situation ausreichend ist.

Gruß
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2 x CS-E9QKEW / CU-E9QKE, seit 2018
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Gesamt: 9,5 kW Kälteleistung. Und eine TCL 2,5 kW als Reserve im Keller. :P

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Jens Meyer » 11.01.2020, 20:02

Ein Inverter, der an der kältesten Stelle 12 °C hat, senkt die Luftfeuchtigkeit in einem Raum mit 23 °C auf ca. 50% rH.

Ein taktendes Gerät kühlt gar nicht so weit herunter, warum sollte es das auch machen? Es läuft schließlich schon mit der geringsten möglichen Leistung. Hinzu kommt aber, dass die auf dem Verdampfer befindliche Feuchtigkeit wieder in den Raum abgegeben wird.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von sch.marco » 11.01.2020, 20:15

Genau, sind auch meine Beobachtungen. Je mehr getaktet wird, um so höher die relative Luftfeuchte. Und ich mach das genau wie du, Jens, ich lasse im Sommer des Nächstens die Schlafzimmertüren weit auf.
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MSZ-SF35VA
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Meine MEL´s im Video: https://www.youtube.com/channel/UCkVT_D ... subscriber

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Paradoxon » 11.01.2020, 20:53

Wenn man die komfortable Möglichkeit hat, mehrere AG genehmigt zu bekommen/aufstellen zu können - dann redet es sich sicherlich leichter, als wenn dem nicht so ist. :P

In meinem Fall musste ich zu einem 5:1 Gerät greifen, da ich sonst keinerlei Chancen baulicher/rechtlicher Art hatte.
Für meine Situation passt dies jedoch bis dato gut - gekühlt wurde noch nicht, ich mache mir aber keine großen Sorgen, dass es große Einbußen geben wird. Zu viel gefürchtet, ist auch gestorben.

Besser geht wohl immer, aber der Weg, besonders hier im Forum, ist ohnehin schon beschwerlich genug, wenn man von Monoblock zu Split-Klima gewandert ist aber dann doch immer wieder ein Haar in der Suppe findet. :roll: :P

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Karli » 11.01.2020, 23:09

Vielleicht muss man unterscheiden, in Invertergeräte, die bei Unterlast takten und echten Ein-Aus-Klimaaanlagen.

Wenn ein Invertergerät anfängt zu takten, dann moduliert es ja erst mal die Leistung auf das absolute Minimum. Dabei wird die ausgeblasene Luft nicht eiskalt sondern nur etwas kühler als die Raumluft. Also sollte die Entfeuchtung relativ gering sein. Theoretisch sollte die Entfeuchtung dann genauso gering sein, wie wenn ein leistungsschwächeres Invertergerät bei minimaler Leistung voll durchlaufen würde.

Wenn eine echte Ein-Aus-Klimaanlage taktet, dann ist in den Einschaltphasen die Kühlung auf maximaler Leistung. Dann ist die ausgeblasene Luft sehr kalt und damit die Entfeuchterleistung sehr hoch.


Ich habe ja eine (genau genommen drei identische) Comfee-Splitklimas , die bei mir im Hochsommer aber höchstens 2 Stunden pro Tag läuft. Damit habe ich dann Temperaturen zwischen sagen wir 21 und 23°C. Die Entfeuchtungsleistung ist enorm, aber noch nicht so, dass die Luft zu trocken wird. Ist natürlich was anderes, wenn die Klima den ganzen Tag laufen muss.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Lger » 12.01.2020, 09:25

Es würde mich interessieren, woher das Wasser kommt, das beim Takten in der Kühlpause die Feuchte stärker ansteigen läßt, als sie in der Kühlphase gefallen ist. Lt. Milchmädchen braucht 1 m³ bei 22°C mehr als 6 g Wasser um von 30% auf über 60% rel. Luftfeuchte zu kommen. Angstschweiß vor dem Takten? ;)

Ich kann mir vorstellen, dass Kondens-Wasser der Kühlphase abfließt und nicht mehr zurück geblasen werden kann, aber zusätzliches Wasser???

Und nochmals: Alle Geräte takten, wenn ihre Minimal-Kühlleistung nicht erforderlich ist und sie nicht abgeschaltet werden.
Ceterum censeo ... Diffamierung gehört bekämpft. :(

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von gnampf » 12.01.2020, 10:18

und weil alle Geräte takten ist es egal wie häufig das der Fall ist?
Mir reicht es was der Verdampfer an Wasser in die Luft zurück bläst. An Tagen wo viel Kondenswasser anfällt merkt man dann nach dem Abschalten nämlich erstmal sehr stark wie die Feuchte ansteigt und die Luft unangenehm wird, auch wenn sich das nach einigen Minuten wieder relativiert weil der Verdampfer trocken ist und die Luft wärmer wird. Ich brauch den Schaltmoment aber nicht ständig, es reicht schon wenn der dann einmal pro Stunde kommt. Klar kann das Gerät einfach den Lüfter abschalten, dann hast du aber einen wechselnden Lärmpegel, was z.B. nachts Mist ist, und zum anderen auch keine Umwälzung im Raum mehr... dadurch größere Temperaturschwankungen weil die Anlage gar nicht unbedingt so schnell den Temperaturanstieg mitbekommt. Oder wenn sie direkt an der Wärmequelle ist häufigeres Takten weil ihr Sensor getäuscht wird.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Jens Meyer » 12.01.2020, 11:18

Lger hat geschrieben:
12.01.2020, 09:25
Es würde mich interessieren, woher das Wasser kommt, das beim Takten in der Kühlpause die Feuchte stärker ansteigen läßt
Meine Theorie: Aus Materialien, die während der Kühlphase Feuchtigkeit abgeben.
Und nochmals: Alle Geräte takten, wenn ihre Minimal-Kühlleistung nicht erforderlich ist und sie nicht abgeschaltet werden.
Wenn Du es schon so genau nimmst: Kühl-Geräte, die unter der Soll-Temperatur arbeiten, takten nicht.

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von Christian1973 » 12.01.2020, 13:11

Was passiert eigentlich, wenn jetzt zufällig doch alle drei Innengeräte gleichzeitig auf Volllast laufen sollten.
Also ich meine, das Außengerät max. 7.2kW Kühlleistung bringt, aber 9kW benötigt werden.
Ich vermute mal, das die Innengeräte dann einfach mit verminderter Kühlleistung laufen, obwohl sie eigentlich Vollast laufen sollten.
Liege ich da richtig?

Gruß Christian

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Re: Daikin 5MXM90N vs. 3MXM52N

Beitrag von gnampf » 12.01.2020, 13:39

Kommt auf die Programmierung der AE an. Sie hat verschiedene Möglichkeiten. Entweder sie verteilt die zur Verfügung stehende Leistung gleichmäßig auf alle IE, oder sie behandelt einzelne IE bevorzugt und läßt so viele wie möglich mit voller Leistung laufen. In den meisten Fällen wird sie es aber wohl einfach "dem Zufall" überlassen: alle Einspritzventile auf und es entscheiden einfach die Druck- und Temperaturverhältnisse.

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