Leute, ihr strapaziert meine Nerven. Aber echt.
Könnt Ihr, statt nach dem Seitenbetreiber zu rufen, nicht einfach Ruhe geben?
Jeder hat hier seine eigene Schreibe, ein paar User dabei eine sehr "ausgeprägte".

Genießt diese Vielfalt, aber reitet nicht weiter darauf herum. Das meine ich jetzt Ernst. Kein Fingerpointing mehr!

Die Zeit letztes Jahr im Herbst, in der ich das Forum mal ein paar Wochen vom Netz genommen habe, war eine Wohltat für mich.
Wenn sich das hier nicht bessert, werde ich mir wieder mal eine Auszeit nehmen.

Gruß
Thomas

.. wenn man das gelesen und akzeptiert hat, kann man es oben rechts wegklicken

„rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Lger
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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Lger » 22.02.2021, 15:46

Danke für die Verlassenschaft! Darf ich noch fragen, wie lange die Rohrstücke bis zur nächsten Verankerung (senkrecht über der Biegung) sind und welche Art (Lötstutzen, Verschraubung, gequetscht, gebördelt, ...) das Ist?

Ehrlich gesagt, die Feder über dem Rohr hätte mich für Variante 1 vorgespannt, aber eine 180° Torsion über 150 mm ist vielleicht auch naheliegend. Cu hat afaik keine Neigung zu Haarrissen, aber zum Knicken und zum Hart-werden.

kolben
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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von kolben » 22.02.2021, 16:20

Drehen wäre auch meine erste Idee gewesen, wenn nach oben hin genug rohr übrig ist.

Lger
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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Lger » 22.02.2021, 20:27

Das Problem läßt mir keine Ruhe. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann sind die notwendigen Verformungen bei 180°-Torsion (Drehachse im Rohr) auf 50 mm Rohrlänge und beim Umbiegen mit Biegeradius (innen) 50 mm (Drechachse senkrecht zur Schenkelebene) in etwa gleich. Ich nehme aber an, dass man bei der Torsion weniger Reckhärtung zu befürchten hat.

Fazit: vertikale Schenkellänge > 50 mm -> Torsion - Methode 2, sonst Biegen in der Ebene parallel zur Aufhängung - Methode 1?

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von bennisg » 22.02.2021, 21:22

Einfach langsam um 180° rumbiegen, wie schon beschrieben. Das Stückchen Rohr wird dabei dann eben um ne halbe Umdrehung verdreht, die Feder schützt dabei das Rohr ausreichend gut. Das kann man aber nur einmsl machen! Macht man das mehrmals, dann eird das Kupfer erst hart und bricht dann später.

Von diesen Biegehilfen „Biegeseele“ aus Kundtstoff, die msn vor dem biegen ins Rohr rein steckt, kann ich nur abraten.
Wenn das Rohr knickt, dann wird es ja platt und dann schützt die Seele das Rohr, indem sie es stützt. Dabei wird die aber vom Rohr eingequetscht, anders könnte die ja nix stützen. Damit hängt die Seele dann fest im Rohr.

Ich hab die nur ein einziges Mal beim Rohr verlegen verwendet - und nachher geflucht wie noch nie, weil der scheiß Kunststoff nicht mehr raus ging.

Wenn man so biegt, dass die Seele noch leicht raus geht, dann ist das Rohr auch nirgendwo platt geworden und dann hätte man die Seele sowieso nicht gebraucht.

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Lger » 23.02.2021, 07:48

-180° sind es immer. Die Frage ist nach der Lage der Drehachse, Methode 1 oder 2. Du meinst offensichtlich auch "180° nach Methode 2".
Für mich bleiben die Fragen offen:
- Wie lang sollte das senkrechte Rohrstück sinvollerweise mindestens sein, reichen 50 mm?
- Und wie verhält sich die Verbindung unter Drehmoment-Last? Fließt das Zinn davon? Verrutscht der Bördel bei Vibration?

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Sebastian79 » 23.02.2021, 07:51

Lger hat geschrieben:
23.02.2021, 07:48
Und wie verhält sich die Verbindung unter Drehmoment-Last? Fließt das Zinn davon? Verrutscht der Bördel bei Vibration?
Wo besteht hier ein Zusammenhnag zum einfach biegen der Leitung?
Viele Grüße

Sebastian

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Nobsi » 23.02.2021, 08:18

Moin

Variante 2 ist ja auch kein biegen. Es ist ein verdrehen der senkrechten Rohre um 180°. Der bereits vorhandene 90° Bogen wird dabei ja nicht, bzw. nur kaum verändert. Diese Methode ist Idiotensicher. :lol:

Gruß
Nobsi

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von martin_w » 23.02.2021, 08:30

Lger hat geschrieben:
23.02.2021, 07:48
- Und wie verhält sich die Verbindung unter Drehmoment-Last? Fließt das Zinn davon? Verrutscht der Bördel bei Vibration?
Woher sollte hier Zinn kommen? (Hinweis: In der Kältetechnik wird hart gelötet.)
Im Gerät sind normal auch keine Bördel und die zwei außen zum Anschluß sind ja zum Zeitpunkt des Drehens/Biegens noch nicht verbunden. Kann ja auch nicht sein, weil die Rohre ja noch falsch stehen.

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Boreas » 23.02.2021, 11:51

Lger hat geschrieben:
23.02.2021, 07:48
-180° sind es immer. Die Frage ist nach der Lage der Drehachse, Methode 1 oder 2. Du meinst offensichtlich auch "180° nach Methode 2".
Für mich bleiben die Fragen offen:
- Wie lang sollte das senkrechte Rohrstück sinvollerweise mindestens sein, reichen 50 mm?
- Und wie verhält sich die Verbindung unter Drehmoment-Last? Fließt das Zinn davon? Verrutscht der Bördel bei Vibration?
sag mal, hast du schonmal ein Cu-Rohr in der Hand gehabt? Was du hier von dir gibst ist nicht eben aus praktischer Seite aus zu bewerten.
Zinn???, Bördel verrutschen???
Gruß Boreas :up:

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Herrades » 23.02.2021, 14:51

Variante zwei. Dann drehst du das Rohr was aus dem Verdampfer kommt. Wie wenn du deine Handfläche von oben nach unten auf dem Tisch drehst. Oder wie eine Antribswelle vom Schiff nach hinten zur Schiffschraube ;)

Wenn dus nach Variante eins machst, belastest du viel weniger Material über ein starkes Moment und es kann Knicke geben.

Bei Variante zwei ist es eine Drehbewegung und das kann die 10/15cm Rohrlänge die zum Verdampfer gehen wesentlich besser ab

Herrades
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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Herrades » 23.02.2021, 14:53

Nobsi hat geschrieben:
23.02.2021, 08:18
Moin

Variante 2 ist ja auch kein biegen. Es ist ein verdrehen der senkrechten Rohre um 180°. Der bereits vorhandene 90° Bogen wird dabei ja nicht, bzw. nur kaum verändert. Diese Methode ist Idiotensicher. :lol:

Gruß
Nobsi
Genau, daher viel sicherer und einfacher :-)
Also ich habs noch nie anders gemacht als gedreht, habs so gelernt und kenn auch keinen der es so nicht macht :3

Nobsi
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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Nobsi » 24.02.2021, 06:45

Boreas hat geschrieben:
23.02.2021, 11:51
sag mal, hast du schonmal ein Cu-Rohr in der Hand gehabt? Was du hier von dir gibst ist nicht eben aus praktischer Seite aus zu bewerten.
Zinn???, Bördel verrutschen???
Moin

So ist das eben wenn ein Monoblock Besitzer in Sachen Split, und deren Montage mitreden will, oder sogar zwanghaft muss. Kann nur Scheiße bei rauskommen.

Wir sollten uns in diesem Fall als gute Christen zeigen, und Nachsicht walten lassen. :wink:

P.S. Puh, manchmal ist es sehr schwer ein guter Christ zu sein. :wink:

Gruß
Nobsi

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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Gromo » 24.02.2021, 07:11

Aber es bereitet doch erhebliche innerer Befriedigung und innerer Ruhe wenn man es hin bekommen hat, oder? :)
Wenn's nicht funktioniert, kann man immer noch mit dem Hammer draufhauen und behaupten, das war schon so, das kann man nicht mehr reparieren!

Lger
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Re: „rechts herausgeführte Verrohrung“ richtig umbiegen

Beitrag von Lger » 24.02.2021, 08:38

@martin_w:
Meine noch immer unbeantwortete Hauptfrage war, Wie verhält sich die Verbindung unter Drehmoment-Last? Die zur Inspiration gedachten Vorschläge von Bronzen als Hart-Lot (es gibt nicht nur Silber, Messing, Gold, Nickel, ...) und verrutschenden Bördelflächen (es gibt zumindest abgerissene) waren nicht als Behauptungen gemeint; sie hatten auch ein Fragezeichen. Die Denk-Möglichkeit der Verwendung einer Quetschverbindung innerhalb eines Gerätes habe ich davor schon eingeschlossen.
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Auch wenn ich selber nicht von Biegen im Zusammenhang mit der Verdrehung gesprochen habe, sehe ich die Verwendung dieses Begriffes als schlampiges Synonym für plastische Verformung als geeignet an.
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Ich habe in meinen bisherigen Beiträgen in diesem Thread keinerlei Nachsicht von irgendwem auch immer gebraucht. Vielleicht nehme ich das jetzt in Anspruch:
Dass Leute, die in einer renommierten Firma bestenfalls zum Büromöbel abstauben verwendbar sind, und auf der Baustelle die Brotzeit holen, das Cu höchstens tragen und nicht einmal entgraten, geschweige denn
ein Bördel-Werkzeug angreifen dürfen, mir Sachen unterstellen, die ich nicht geschrieben habe, ist nicht verwunderlich.

Wenig verwunderlich ist auch, dass sich als Knallchargen bestens bekannte Leute ihrer glorreichen(?) Vergangenheit erinnern, und, nachdem sie lauthals für Methode 1 votiert haben, in das stumpfsinnige Gegröle ihrer Lakaien einstimmen. Kann nur Scheiße bei rauskommen.

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